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Orkantief "Zeynep" richtete erhebliche Schäden im E.DIS-Stromnetz an

19.02.2022

Sturmtief " Zeynep " hat in der Nacht zum Sonnabend vor allem den Norden und Osten Deutschlands stark getroffen. E.DIS-Netzexperten arbeiten seit den frühen Morgenstunden intensiv an der Beseitigung der durch den Orkan verursachten Schäden.

In weiten Teilen des E.DIS-Netzgebietes kam es in der Nacht zum 19. Februar zu sturmbedingten Schäden an Leitungen der Stromversorgung. Aufgrund umstürzender Bäume ereigneten sich hunderte regional- und lokal begrenzte Stromausfälle. Von Störungen ist das gesamte E.DIS-Netzgebiet betroffen. Besonders intensiv aber tobte das Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern und hier kristallisiert sich die Region Mecklenburgische Seenplatte einschließlich Müritzregion heraus.

Am frühen Sonnabendmorgen waren im E-DIS-Netzgebiet über 1.500 Ortsnetz-Transformatorstationen ohne Spannung, davon allein in Mecklenburg-Vorpommern circa 1.200. Offensichtlich befand sich der Unwetterschwerpunkt etwas südlich der Ostseeküste. Allein um Röbel und Prenzlau waren am Morgen 550 Stationen ohne Spannung. In Brandenburg waren zum gleichen Zeitpunkt ca. 320 Stationen unversorgt.

Die Netzexperten der E.DIS sind in den Leitstellen und vor Ort seit den frühen Morgenstunden an den Störungsstellen mit großem Engagement im Einsatz. Die Einsatzkräfte sowie Kooperationspartner arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Störungsursachen. Bis 10.00 Uhr konnten bereits rund ein Drittel der spannungslosen Transformatorstationen wieder ans Netz geschaltet werden.

*Update 12:00 Uhr*
Von den 1.222 in Mecklenburg-Vorpommern am Morgen unversorgten Trafostation sind Stand 11.45 Uhr wieder 853, also fast dreiviertel, unter Spannung.

*Update 15:00 Uhr*
Bis 15.00 Uhr konnten bereits rund 90 Prozent der in Mecklenburg-Vorpommern am Morgen spannungslosen Transformatorstationen wieder ans Netz geschaltet werden.