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Energiewende: E.DIS diskutiert Bedeutung der Stromnetze in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

18.11.2022

Netzbetreiber aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern im Gespräch mit Vertretern der Branche und der Landespolitik.

Unter dem Motto „Ostdeutsche Verteilnetze – Beitrag zur Versorgungssicherheit, Rückgrat der Energiewende und Chance für die regionale Strukturentwicklung” stand der kürzlich ausgetragene parlamentarische Abend, an dem neben dem Netzbetreiber E.DIS auch Vertreter der Avacon sowie der enviaM und der Landespolitik zugegen waren.

Die strukturellen Gegebenheiten decken sich dahingehend, dass auch trotz aktuell sehr hoher Grünstrom-Einspeisung viel Platz für die Erzeugung von Erneuerbaren Energien vorhanden ist. Außerdem leben verhältnismäßig wenig Kunden vor Ort, die den grünen Strom auch lokal verbrauchen.

Das stellt für E.DIS, als Netzbetreiber für den Netzausbau zum Gelingen der Energiewende zuständig, immer wieder große Herausforderungen dar.

Dr. Alexander Montebaur, Vorstandsvorsitzender der E.DIS, verdeutlichte während der Veranstaltung, dass die Frage nach der lokalen Energieerzeugung immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Daher sei auch eine bundesweit gerechte Verteilung der Netzintegrationskosten, die durch die Erneuerbaren Energien entstehen, von Nöten.

Der Energiedienstleister aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vertritt außerdem den Standpunkt, dass eine Unterstützung der Landesgenehmigungsbehörden durch den Bund erfolgen müsse, um den Ausbau Erneuerbarer Energien noch weiter voranzubringen. Ein weiterer wichtiger Punkt aus Sicht von E.DIS in der Diskussionsrunde ist die Synchronisierung neuer großer Erzeugungsanlagen am Stromnetz mit den bereits vorhandenen Netzkapazitäten, um eine Überhöhung der Gesamtkosten zu verhindern.

„Der Osten Deutschlands spielt eine wichtige Rolle bei der Vollendung der Energiewende und hat grundsätzlich alle Voraussetzungen, diese auch für die eigene strukturelle Entwicklung zu nutzen“, sagte Dr. Alexander Montebaur, während der Veranstaltung. Weiter ergänzte er: „Dazu können wir als Flächennetzbetreiber mit den richtigen, ergebnisorientierten politischen Weichenstellungen unseren Beitrag leisten.“

Dazu zählen insbesondere: Eine auf die Herausforderungen der Energiewende ausgerichtete Regulierung zu etablieren und die Balance des Ausbaus der Erneuerbaren Energien mit dem Ausbau des Stromnetzes beizubehalten, um eine hohe Versorgungssicherheit weiterhin gewährleisten zu können.

Dr. Alexander Montebaur, Vorstandsvorsitzender der E.DIS, am Rednerpult.